Dr. rer. nat. Magdalene Westendorff

Heilpraktikerin aus Eberswalde

Informationen für Patienten

Unser Patientenratgeber zur Blutegelbehandlung

Zum Ratgeber schreibt Prof. Dr. Sprott: „Die Blutegeltherapie eignet sich als sanfte und natürliche Methode für die Behandlung unterschiedlichster Erkrankungen: Männer und Frauen jeden Alters, Kinder und sogar Haustiere profitieren von ihrer Wirkung. Patienten, die sich für diese Therapie entschieden haben, können wieder ein beschwerdefreies Leben führen und oft auf nebenwirkungsreiche Medikamente verzichten. Dieser Ratgeber ist eine ausführliche Einführung in die Thematik. E rhilft nicht nur dabei, sich einen umfassenden Überblick über die Therapieform und die Art ihrer Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge zu verschaffen, sondern entkräftet auch unbegründete Ängste vor diesen so hilfreichen, kleinen Heilern.“(Prof. Dr. med. Haiko Sprott, Basel und Zürich)

Im Oktober 2014 erschien unser Patientenratgeber zur Blutegelbehandlung.
D. Kaehler Schweizer & M. Westendorff, Die Blutegeltherapie. Wissenswertes für Patienten.

Behandlungsspektrum für Jung und Alt, Frauen und Männer:

  • Venenerkrankungen
  • Gelenkbeschwerden, vor allem Arthrosen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Operations- und Verletzungsfolgen
  • periphere Durchblutungsstörungen
  • Mittelohrentzündungen und Tinnitus
  • Störungen der Augendurchblutung
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Allgemeine Entgiftung und Ausleitung

Wann dürfen Patienten nicht mit Blutegeln behandelt werden:

  • bei angeborener Bluterkrankheit
  • bei Einnahme von starken Blutgerinnungshemmern
  • bei akuten Infekten und starker Immunschwäche
  • Blutmangelzuständen

Was muss vor der Behandlung mit Blutegeln beachtet werden:

  • Bitte vor der Behandlung die ausgewählte Stelle nicht mit Schmerzsalben und anderen stark duftenden Cremes bzw. Parfums einreiben.
  • Duschen nur mit Wasser ohne weitere Zusätze
  • keine alkoholischen Getränke konsumieren
  • nicht unmittelbar vor der Behandlung rauchen
  • 2-3 Stunden Zeit einplanen
  • weite bequeme Kleidung tragen
  • wenn therapeutisch notwendig, einen Fahrdienst organisieren bzw. einen Hausbesuch erbitten

Nachwirkungen und Verhalten nach der Behandlung:

  • Es blutet nach jeder Behandlung mehr oder weniger intensiv aus den Bisswunden nach, deshalb wird ein ausreichender gut aufsaugender Verband angelegt. Seine Größe richtet sich nach der Anzahl der Blutegel und der Behandlungsstelle.
  • Sobald die Blutung aufhört, kann der Verband abgenommen, geduscht und entschieden werden, ob noch eine Abdeckung der Wunden mit Pflaster sinnvoll ist.
  • Es ist angeraten, sich am Tag der Behandlung und am Folgetag zu schonen, gegebenenfalls wird die Behandlung so durchgeführt, dass ein freier Tag gesichert ist.
  • Nach der Behandlung können unmittelbar im Anschluss oder an den Folgetagen Juckreiz, Rötungen und Schwellungen an den Bissstellen auftreten. Die Wunden dürfen auf keinen Fall aufgekratzt werden, um Infektionen zu vermeiden. Manche Patienten fühlen sich auch müde. Beim Auftreten von Beschwerden ist die Therapeutin umgehend zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Falls notwendig, werden die Bissstellen gekühlt und ein Anti-Histaminikum zur Linderung des Juckreizes verabreicht.

Anfahrtsadresse

Zickenberg 24
16225 Eberswalde

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